Aktuell
Tierversuchsstatistik 2022 zeigt: Ein Ausstiegsplan ist dringend nötig
Heute veröffentlichte das zuständige Bundesamt die Tierversuchsstatistik 2022. Die Zahlen der in Versuchen eingesetzten Tiere sind erneut angestiegen, der Anteil schwer belastender Versuche ebenso. Wir sehen dringenden Handlungsbedarf.
Forschungsplatz Schweiz sichern – ohne Tierleid
Heute ist der internationale Tag des Versuchstiers. Diesen nehmen wir zum Anlass, um die Schweiz einen Schritt vorwärts zu bringen. Gemeinsam mit vier Partnerorganisationen fordern wir, dass sich Bundesrat und Parlament um einen Ausstiegsplan aus dem Tierversuch kümmern.
Keine Hirnforschung an Zebrafinken
Es ist ein wegweisender Erfolg für den Tierschutz: Das kantonale Verwaltungsgericht Zürich verbietet die geplante Hirnforschung an Zebrafinken. Damit finden die höchstbelastenden Versuche – trotz Bagatellisierungsbemühungen der ETH und Universität Zürich – nicht statt.
Politik
Mehr 3R-Kompetenz bei den kantonalen Tierversuchskommissionen
Mit ihrer Motion (23.3000) fordert Meret Schneider (Grüne/ZH), dass die 3R-Kompetenz der kantonalen Tierversuchskommissionen gestärkt werden soll. Dies soll gelingen, indem eine angemessene Anzahl Vertreter:innen mit nachgewiesener 3R-Erfahrung in den Gremien Einsitz haben.
Ausstieg aus belastenden Primatenversuchen
Mit der Motion (22.3001) fordert Meret Schneider (Grüne/ZH), dass Tierversuche an Primaten mit Schweregrad 2 und 3 verboten werden. Primaten können Leid, Schmerz und Angst genau wie Menschen empfinden. Tierversuche in den höchsten Schweregraden würden nebst den körperlichen Symptomen und Belastungen regelmässig auch die Integrität und Würde von Primaten verletzen.
Wissen
Gezüchtet, um niemals das Licht der Welt zu erblicken: Für fetales Kälberserum
Für die Forschung müssen ungeborene Kälber sterben – obwohl es längst bessere Alternativen gibt. Jährlich werden Millionen Feten getötet, um aus ihrem Blut ein begehrtes Serum für Zellkulturen zu gewinnen. Die Prozedur ist grausam, unnötig – und vermeidbar. Moderne Forschung zeigt: Es geht auch ohne Tierleid.
NAMs: Der Weg in eine tierleidfreie Zukunft der Forschung
In der wissenschaftlichen Forschung vollzieht sich ein Wandel. Immer mehr Fachbereiche erkennen, dass der Einsatz von Tieren in Experimenten nicht nur ethisch bedenklich, sondern auch wissenschaftlich oft fragwürdig ist. Stattdessen gewinnen sogenannte NAMs zunehmend an Bedeutung. Doch was steckt hinter diesem Begriff – und weshalb sind NAMs ein entscheidender Schlüssel für eine moderne, tierleidfreie Forschung?
Giftigkeit erkennen: Am Computer, nicht am Tier
Tierversuche sind traditionell ein wesentlicher Bestandteil der Medikamentenentwicklung. Doch die Vorhersage der Wirkung und Giftigkeit von Substanzen für den Menschen ist nicht immer vom Tier übertragbar. Animalfree Research unterstützt deshalb ein Projekt, das diese Vorhersage mit einer Computersimulation bewerkstelligt.







